Geile Pyro in Zwickau – und LOK hat Angst vor einer Fahne
Seit Tagen fieberte man dem Tag entgegen. Und er hielt alles, was man sich versprach. Endlich sah man wieder Leute bei Lok, die wirklich Friedrich sind. Endlich zeigte man, daß Lok nicht nur aus den asozialen Bierleichen besteht, sondern auch aus Jungs, für die der Spaß erst anfängt, wenn sich andere mit Entsetzen abwenden.
Alle wußten, was passieren würde, und deshalb sickerte auch im Vorfeld schon beim Vorstand durch, daß unsere Fahne hängen würde. Dies bereitete ihnen dermaßen Bauchschmerzen, daß man veranlaßte, den Einlaß zu instruieren, die Fahne auf keinen Fall rein zu lassen. Steffen Kubald sei an dieser Stelle daran erinnert, daß seine Lügen immer als Bumerang zurückkommen werden. Auch wollte man "Stadionverbotler" aus dem Bruno nicht reinlassen. Doch hier wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
So gelangte jeden Menge Pyro in das Stadion und wurde hervorragend - eingesetzt. Klasse gemacht, BSL! Weiterlesen
Es gibt auch solche Konzerte – Kategorie C am 13. März im Lagerhof
Sie gehen am 13. März in den Leipziger Lagerhof und pogen zur Band “Kategorie C“, wenn das Konzert nicht von staatlicher Seite untersagt wird.
Kann man sich seine Fans aussuchen? Und wie hat die Band “Kategorie C“ oder seit Neuerem “KC – Hungrige Wölfe“ sich entschieden? Die Frage hat sich ehedem auch die Band “Böhse Onkelz“ gestellt und sich nach Jahren eindeutig positioniert – nach Jahren des Erfolges auch in eben jener Szene, die sie dann als “blöde Nazis“ bezeichneten. Augenscheinlich haben sie Nachfolger, aus einer ähnlichen Gemengelage, entstanden, gefunden. Seit Jahren geistert zur Bremer Musikkappelle “Kategorie C“ die Bezeichnung "Naziband" durch die Lande. Konzerte werden untersagt. Die Band distanziert sich seit neuerem gegenüber der neofaschistischen Szenerie auf ihrer Internetseite.
Ob das etwas am Gesamtbild ändert?
Immer wieder wird zu Recht darauf hingewiesen, daß Sänger Hannes Ostendorf 1991 an einem Angriff auf eine Flüchtlingsunterkunft in Bremen beteiligt war und daß er der Bruder des NPD- und Blood and Honour-Aktivisten Henrik Ostendorf ist und bleibt. In Texten der Band wie im Song “So sind Wir“ ist die Hauptaussage, daß man sich nicht von einem undefinierten Weg abbringen lassen will und Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung beständig in Betracht oder eher vorzieht. Der Bandname “Kategorie C“ ist Polizeijargon und bezeichnet die Fans eines Fußballspieles, welche nur mit einem Ziel in der Nähe eines Stadions herumstreichen, um gewaltsame Kommunikation mit den anderen Gestalten des jeweiligen Gegnerclubs auszuüben. Meist natürlich in den unteren Ligen, meist im Osten Deutschlands.
Aber was ist das eigentlich für ein Phänomen, welchem auch solche Menschen wie der heutige Präsident von Lokomotive Leipzig, Steffen Kubald, in jüngeren Jahren ebenfalls frönten. Da treffen sich junge Männer auf einer Wiese, um sich gegenseitig nach Strich und Komma zu verprügeln. Das stößt zu Recht auf, aber wer sich den Film “Fightclub“ mal in Ruhe angesehen hat, weiß auch, worum es hier geht. Man bleibt dabei unter sich.
Es geht um das alte Jägerthema von Männern, scheinbare Freundschaft und ein Zusammengehörigkeitsgefühl, wie es sich eben in Subkulturen bildet, die sich über gemeinsame "Schlachten" neben dem Stadion definieren. Man hält zusammen und geht bis an körperliche Grenzen, für die früher Männer in Kriegen hoch dekoriert wurden. Sinn suchende Bürohengste sind das negative Gegenbild geworden, vielleicht auch, weil ihre "Vergehen" meist größere Auswirkung haben als Musikkonsumenten in einem entbehrlichen Konzert.
Und wer 383.208 Aufrufe bei MySpace zu verzeichnen hat, wie die Band "Kategorie C", ist ganz augenscheinlich mit seinen Aussagen über eine andere Realität nicht ganz allein. Das sollte wohl eher tiefe Bedenken hervorrufen, schließlich sind die Konzerte der Band schneller ausverkauft, als man “Kommerz“ sagen kann.
Sicher wird man an diesem Abend die vollständige Riege der Blue Caps im Lagerhof antreffen können, samt der "Schnittmengenvertreter" aus den Reihen der Nationalen Sozialisten aus Reudnitz. Also eben die, welche ehedem schnellstmöglich den Tod Michelles zur politischen Propaganda nutzten und nun scheinbar den Wachschutz für das NPD-Büro an der Odermannstraße stellen. Weil genau hier ihre einfachen, dumpfen Wahrheiten in die Welt gebrüllt werden. “Wir steh'n auf Fußball und Gewalt“, lautet eine Kernaussage der musikalisch eher mittelmäßigen Band aus Bremen. Von Politik in der Tat keine Spur.
Die von der Antifa an diesem Tag angesetzte Demonstration in der Nähe des Lagerhofes ist vor dem Hintergrund, gegen Gewalt zu sein, ein Teil eines bekannten Spiels. Hier möchte man die Absetzung der Veranstaltung erreichen. Sollte sie dennoch stattfinden, steht eines fest. Am Freitag kann man im Lagerhof jede Menge alkoholisierte Männer treffen, die nicht wissen, wohin mit ihrer Kraft. Spielen wird dann eine Combo, bei der die Musikanten auf der Bühne versuchen, seit neuerem betont unpolitisch aufzutreten.
Die Wirklichkeit dieser Band und ihrer gesamten Fanszene verbirgt sich dann wohl doch eher etwas unfreiwillig hinter den Zeilen des "Kategorie C"-Songs “Eine nächste Runde“:
“Es ist wieder mal ein Tag von vielen,
an dem die Wut mich fast zerfrißt,
Die Probleme mich zerreißen
Und ich nicht weiß, was richtig ist.“
Und raus bist du: Lok Leipzig erteilt Gruppierung “Blue Caps” Hausverbot im Plache-Stadion
Steffen Kubald und die dreisten Lügen bei Claudia Roth
Der 1. Vorsitzende scheint kräftig an Demenz zu leiden, wenn man folgendes Interview - zu finden hier - durchliest:
Auszug: "[....] Wieder im Theater der Jungen Welt am Lindenauer Markt, traf sich die grüne Gruppe mit Steffen Kubald (Vereinsvorsitzender von Lok Leipzig), um mit ihm über die rechtsextremen Auswüchse bis vor zwei Jahren zu sprechen, die Leipzig zu vielen Negativ-Schlagzeilen verhalfen.
Fußball und Rechtsextremismus. Steffen Kubald erzählt der Grünen-Bundesvorsitzenden den Prozess des 1. FC Lok, wie Personen und Aktionen den Verein in die rechte Ecke schieben ließen. Nicht unerheblich dabei sind inhaltliche Verknappungen seitens der Fans, dass der nun insolvente 1. FC Sachsen Leipzig eher von links betrachtet wird und Lok eher rechts.
Wolfram Leuze freut sich über die Entwicklung bei Lok Leipzig, dass nach den schweren Ausschreitungen im Februar 2007 (Spiel Lok Leipzig gegen Aue II in Probstheida) ein offensiver Umgang, bzw. klare Abgrenzung mit und von den Rechtsextremen (“Blue Caps“) erfolgt ist. Leuze begrüßt die Bemühungen des Lok-Vorstandes rechtsextreme Ausschreitungen zu unterbinden.
Angst vor den Rechten hat Herr Kubald mit dem Ausschluss der “Blue Caps“ aus dem Verein nicht. Nach Kubald waren die Ausschreitungen von 2007 der Wendepunkt bei Lok, dass man gegen Rechts vorgehen muss. 27 Hausverbote, davon noch 13 gültige und einige Stadionverbote waren und sind belegbare Resultate, dass der Vorstand entschieden und schnell reagiert hat.
Der Kampf des Lok-Vorstandes gegen die “Blue Caps“ (mit den vermuteten Kontakten mit den Freien Kräften in Stötteritz) war nach den Ausschreitungen von 2007 klar. Hinzu kommt der Michelle-Fall 2008. “Todesstrafe für Kinderschänder“ sollte als Banner auf die Lok-Seite. „Selbsternannte Polizisten“, sagte in diesem Zusammenhang Kubald. Das Banner gibt es auf der Lok-Seite nicht. [...]"
Sehr geehrter Herr Kubald, da Sie scheinbar im fortgeschrittenem Alter den Anfang der Demenz zu durchleben scheinen, hier noch einmal die tatsächlichen Abläufe und Fakten. Damit Sie nie wieder eine Abgeordnete anlügen müssen...
- Die Ausschreitungen gegen Aue II waren in der großen Menge weder Nationalisten noch Sympathisanten. Sie haben lediglich gegenüber Personen Stadion-Verbote ausgesprochen, die Sie in der Szene vermuteten - obwohl einige bei den Ausschreitungen nicht einmal in Leipzig waren.
- Auch bekamen die Blue Caps kein Stadionverbot. Dazu reicht die einfachste Mathematik. Zur Zeit gibt es nach Ihren Angaben 13 Stadionverbote. In dieser Zahl sind bereits die "bösen 7" drin, die von Anfang an SV bekommen haben, darunter nur eine Person von den BCL ist. Bleiben also noch 6 Stadionverbote. Von den restlichen 6 sind 2 persönlich bekannt. Dies betrifft Verurteilte nach dem Aue II Spiel. Selbst im Optimalfall wäre es für alle sehr interessant, wie man 21 Blue Caps mit 4 Stadionverboten belegt.
- Wie abartig pervers Sie jedoch sind, zeigt sich in der Letzten Großen Lüge. Niemals wurde darum gebeten, ein Banner mit dem Text "Todesstrafe für Kinderschänder " auf die Lok-Homepage zu nehmen. Sondern es wurde nachgefragt, ob man die Suchanzeige der Polizei auf die Lok-Seite setzen kann. Es wurde gefragt, ob das Bild von Michelle und deren Angaben aufgenommen werden. Dies wurde von Ihnen verneint. Man wolle sowas nicht auf der Pag . Nun, sein Gewissen und seine Gewissenbisse mit einer perversen Lüge rein zu waschen, ist das allerletzte, menschlich die unterste Schublade
BCL
Gruppenausflug zum Kategorie C-Konzert in Leipzig
Der 13. 3. 2009 versprach aus Erlebnissicht ein ereignisreicher Tag zu werden. So versuchte man vier Tage vor Konzertbeginn, den Ladeninhabern mit falschen Behauptungen und rührseligen Geschichten "zur Vernunft zu bringen", das Konzert doch abzusagen. Und so ließen es sich auch die Duplos der neugegründeten BSGAY nicht nehmen, auf ihrer Seite zu einer Gegenkundgebung aufzurufen. Der Rote Stern indes wollte "von zwei Seiten angreifen, um das Konzert zu plätten". Die Plagwitzer und Connewitzer Szene indes versuchten, mit Massen-SMS sich selbst Mut zu machen.
"Nazikonzert am 13.03. in LE Zentrum wegrocken! Kategorie C & Blue Caps am Start! Treff zur Anreise: 17 Uhr für Süden Kirche am Kreuz, für Westen Schaubühne! "
Juliane Nagel meldete dann schließlich eine Kundgebung von 18 bis 22 Uhr an der Ecke Brandenburger Straße/Lagerhofstraße an. Als man gegen 19:00 Uhr einmal kurz vorbei schaute, um zu wissen, wie viele dem Aufruf gefolgt waren, wurde man schwer enttäuscht. Knappe 50 Hanseln haben es sich auf 20 m² bequem gemacht. Komplett umstellt von ca. 20 Wannen. Als das Demonstranten-Häuflein, welches einem schon fast leid tun konnte, gegen 20:00 Uhr mitbekam, daß eine Konzertstärke jenseits der 500er Marke erreicht wurde, brach man zwei Stunden früher blitzartig die Zelte ab. Da die Randalierer nun wieder gen Heimat reisten, beendete auch die 200 Polizeikräfte ihren Einsatz. Lediglich ein Streifenwagen mit zwei Beamten blieb in weiterer Umgebung. Deutlicher konnte der Bevölkerung nicht gezeigt werden, von wem Gefahr ausgeht.
Gegen 21:45 Uhr stießen dann 60 WWF-Boxer von Dynamo Dresden zum Konzert. Gekleidet mit ihren bekannten orangenen T-Hemden, zeigte sie eine deutliche Stärke. Sie traten geschlossen auf und ließen keinen Zweifel aufkommen, daß sie das Geschehen beim 700 Mann-Konzert an sich reißen würden. Leider waren von LOK nur vereinzelt gute Jungs vertreten. Der Großteil hatte gefehlt und wurde stattdessen ersetzt von Lokistischen Bierfliegen. Daher hatte man - so deutlich muß man es sagen - keinen Stich gesehen. Peinlich für LOK, peinlich für Leipzig. Entweder man lädt bei einem Leipziger Kat C-Konzert keine Dynamos ein, oder aber man stellt ebenfalls die crème de la crème auf. Aber so wurde man leider vorgeführt. Man selbst war als Gruppe mit 17 Mann vertreten. Hannes spielte wie immer sein Programm professionell runter. Alle heiß machenden Lieder wurden zum besten gegeben. Die Stimmung war heiß, extrem heiß, so daß man spüren konnte, daß beim kleinsten Funken wohl die Bude auseinander fliegen würde. Das Pogen artete fast in Rummelboxen aus, und es traten die szenetypischen Erscheinungen auf.
- Damit alles noch in geordneten Bahnen verläuft, wurde kurzerhand das Konzert verkürzt. Gegen 23:30 h verließ Dynamo dann als letzte und erneut geschlossene Gruppe den Raum.
Sie fuhren dann anschließen in den Volkspalast. Dort feierten sie dann sehr angesäuert mit Thomas Hermann. Was für einer Randgruppe er angehört, sollte bitte jeder selber nachschlagen.
Man selbst als Gruppe genoß bei reichlich Gerstensaft die Zusammenkunft, die Musik und besprach die nächsten Monate. So ist auch 2009 wieder eine geile Abschlußfahrt in Planung.
BCL
Daniel (18) hat Michelle ermordet – Morgen große Demo!
Seit 16:00 Uhr ist nun der Bevölkerung bekannt, wer der widerliche Mörder ist, der die kleine Michelle zuerst mißbraucht und anschließend getötet hat. Es ist Daniel V. aus der Lipsiusstraße 39. Gerade einmal 18 Jahre und im Altersheim tätigt. Er hat die Tat mittlerweile zugegeben und die Ermittler zu der gesuchten Tasche geführt. Da er womöglich zur Tatzeit noch minderjährig gewesen ist und als "primitiv" eingestuft wird, kann man von einer erneut milden Strafe ausgehen. Deswegen gehen wir zusammen mit der Leipziger Bevölkerung auf die Straße. Individuen wie Daniel dürfen nie wieder die Möglichkeit besitzen, sich an unseren Kinder zu vergreifen. Es gilt 0 % Toleranz für 0 % Rückfallquote.
Wir fordern daher die härteste, mögliche Strafe für Kindermörder wie Daniel!
Widerlich ist, daß der Mörder scheinbar nicht einmal ein schlechtes Gewissen hat und fröhlich planscht, bowlt, feiert und Geschenke auspackt. Entsprechende Fotos wurden in öffentlichen Foto-Alben des HTC Leipzig gefunden.
LOK-”Fanprojekt” verschickt Vaterschaftstests
"Humor ist, wenn man trotzdem lacht!" Das dachte sich auch das Leipziger Fanprojekt von Lok. So füllte man am 5. 2. 2009 um 15:34 Uhr auf der Seite www.vaterschaftstests.de beliebige Vaterschaftstest aus und gab sich als fremde aber real existierende Personen aus. Mal war man ein Blue Cap, mal war man der 1. Vorsitzende Steffen Kubald. Fanden dies Rainer Maslok und Udo Überschär am Anfang noch wahnsinnig witzig, so dürfte dies mittlerweile eine teure Angelegenheit werden. So brachte ein Telefonat mit der MV-Genetix GmbH am 10. 2. 2009 ans Licht, daß vom PC des Fanprojektes massenweise diese Urkundenfälschungen begangen wurde. Gleich mit Anzeige der Straftat wurde die IP des Fanprojektes gespeichert. Leider hatte man übersehen, das nach den AGB des Anbieters unter Punkt 3.3 die Stornierung des ungewollten Auftrages wie folgt geregelt ist:
"3.3 Bei Stornierung des Auftrages berechnet der Auftragnehmer eine Stornogebühr von 100 Euro. "
Die Konfrontation Rainer Masloks mit der Straftat und mit der Nachfrage, wie er sich vorstellt, die 100 € Storno-Strafe bezahlen zu wollen, blieben ergebnislos.
Anscheinend ist dies die Auffassung des Fanprojekt, wie man mit Jugendlichen arbeitet.
Um auf den Kosten nicht sitzen zu bleiben, wird am Montag den 9. 3. 2009 ein Brief an den Leipziger Sportbürgermeister Heiko Rosenthal geschickt, mit der Anfrage, ob die Stadt Leipzig die Strafe für ihre Mitarbeiter übernimmt und in wie weit man sich zukünftig vor dem Fehlverhalten von Rainer Maslok und von Udo Überschär schützen kann. Es ist nicht hinnehmbar, daß Sozialarbeiter im Dienst der Stadt Leipzig bzw. des Landes Sachsen durch Straftaten Dritte schädigen.
Die Antwort Heiko Rosenthals wird dann zeitnah ebenfalls hier publiziert.





