Blue Caps
Auf die häufigen Anfragen der Szene-, Beamten- und Presseschmierer wollen wir hier ausdrücklich darauf hinweisen, daß Interna wie Mitgliederzahlen, Alter oder Sektionen intern behandelt werden!
Unser Ziel ist es, in enger Zusammenarbeit mit anderen Gruppen wie den Ultras Lok Leipzig, Leipziger Jungz oder auch Scenario Lok einen guten akustischen und optischen Support im Stadion zu erzielen. Dabei legen wir großen Wert darauf , daß wir dies ohne städtische Hilfe und Kontrolle auf die Beine stellen können.
Wir sind eine objektive Vereinigung, welche auch dem Vorstand gegenüber kritisch auftritt. Dies geschieht jedoch zumeist mit dem nötigen Respekt.
Ein viel größeres Problem stellt aktuell die Problematik der Polizeiwillkür und Repression dar. Dies ist leider bei fast jedem Spiel ein Reibungspunkt und führt dazu, daß man sich mit Ultra-Gruppen anderer Vereine zusammenschließt. Gemeinsam wollen wir erreichen, daß die Einsatzstärke den realen Verhältnissen angepaßt und Eingriffe unnötig sind. Leider zeigte die Arbeit im Fanprojekt, daß sich die Leiter einer solcher Einrichtung lieber mit einem riesigen Breitbildfernseher und einer Playstation 3 eindecken, als wirklich mit den Fans an Problematiken zu arbeiten oder gar an Fanarbeit zu denken!
In unnachahmlicher Manier schaffte es der 1. FC Lok Leipzig, aus der untersten Spielklasse innerhalb kürzester Zeit (auch durch den Abkauf des Startrechtes von Torgau in der Bezirksklasse Leipzig) wieder in Regionen vorzustoßen, wo Vereine und Gegner erneut interessant werden. Bis dahin nahm man den tristen und oft sinnlosen Trip auf die Dörfer in Kauf. Dennoch schaffte es der Verein, mehrere Glanzpunkte zu setzen. Erwähnt sei hierbei der Weltrekord von fast 12.500 Zuschauer bei einem Spiel der untersten Spielklasse, der Gewinn des Stadt- und des Bezirkspokals, die Hallenkreismeisterschaft, der Einzug in das Landesligaviertelfinale und Testspiele gegen internationale Vereine wie Athletic Bilbao, Manchester United oder den Bundesligavertreter Hertha BSC Berlin. Auch in den kommenden Jahren werden wir unserem 1. FC Lok trotz Repressionen treu zur Seite stehen, ihn begleiten, feiern und (mit-) leiden!
Wir werden auch weiterhin von uns sehen und hören lassen
In diesem Sinne:
"Sport frei!"

