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Fußball allgemein

Die schwersten Ausschreitungen und größten Polizeieinsätze der Saison 2008/09:



Am 23. Mai 2009 kam es nach dem Aufstiegsspiel von Fortuna Düsseldorf in der Altstadt zu heftigen Krawallen. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Hooligans und polizeilichen Einsatzkräften, die bis in die Nacht andauerten. Mehrere Polizisten erlitten Verletzungen, ein Einsatzfahrzeug wurde angezündet.
Am Rande des Bundesligaspiels Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt wurden Frankfurter Fans und Ultras aus sechs voll besetzten Bussen geschlossen in Gewahrsam genommen. Rund 200 Frankfurter wurden bis zu sieben Stunden festgehalten.
Zu Gewalt kam es auch in Halle. Nach dem alles entscheidenden Regionalligaspiel zwischen dem Halleschen FC und dem VFC Plauen gab es Ausschreitungen. Randalierer gingen auf Plauener Fans und Polizisten los. Die HFC-Fanszene verurteilte anschließend die Ausschreitungen.
Bereits im August 2008 kam es am Rande des DFB-Pokalspiels zwischen dem Halleschen FC und Hannover 96 zu schweren Krawallen. Auf den Rängen kam es zu massiven handgreiflichen Auseinandersetzungen - das Spiel mußte für zehn Minuten unterbrochen werden.
Beim Spitzenspiel der Oberliga Nordost-Nord zwischen Tennis Borussia Berlin und dem BFC Dynamo kam es Anfang Dezember 2008 zu einem massiven Polizeieinsatz im Gästebereich. Bei diesem Einsatz wurden Knüppel und Pfefferspray eingesetzt. 58 Anhänger des BFC Dynamo wurden verletzt. 18 Personen wurden festgenommen. Hart in die Kritik geriet die Polizei, als ein Video im Netz auftauchte, auf dem zu sehen ist, wie ein Polizeibeamter einen telefonierenden Fan schlägt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Die Fans des BFC Dynamo zogen geschlossen Konsequenz aus den Vorfällen im Mommsenstadion. Sie weigerten sich, in der Rückrunde zu Auswärtsspielen zu fahren und sammelten im Vereinsheim lieber das Geld für ihre eigenen Mannschaft.
Erschütternd waren die schweren Ausschreitungen bei beiden Begegnungen zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli. Bereits beim Hinspiel in Rostock Ende September 2008 kam es zu wüsten Szenen im Stadion und auf dem Stadionvorplatz. Offiziell gab es 15 Verletzte, unter ihnen sechs Polizisten. Nach dem Spiel setzte die Polizei Wasserwerfer und Tränengas ein, um ein Durchbrechen der Hansa-Anhänger zu verhindern.
Zwischen den Fans von Hansa Rostock und dem FC St. Pauli existiert ein sehr ausgeprägter Haß. Und so kam es auch beim Rückspiel in Hamburg zu schweren Ausschreitungen. Die Gewerkschaft der Polizei sprach im März 2009 von "bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen". Unter die Fußballfans hatten sich laut Aussagen der Polizei auch schwarz bekleidete Autonome gemischt. Es flogen Steine, und es wurden zahlreiche Feuerwerkskörper angezündet. Ein Polizeibeamter wurde durch eine Flasche schwer verletzt. Insgesamt waren Hunderte Polizisten im Einsatz.
Nach dem denkbar knapp verpaßten Aufstieg des VfB Oldenburgs kam es nach dem Spiel gegen den Goslaer SC auf dem Rasen zu Rangeleien zwischen den Fans. Auch Goslaer Spieler wurden angegriffen. 14 Fans wurden festgenommen. Fünf Polizisten wurden leicht verletzt.
Fast für einen Spielabbruch sorgten Frankfurter Gästefans beim Karlsruher SC, als sie im Februar 2009 zahlreiche Feuerwerkskörper anzündeten.
Hart zur Sache ging es auch beim Bundesligaspiel Karlsruher SC gegen den VfB Stuttgart Anfang März 2009. Hunderte KSC-Anhänger hatten versucht, den VfB-Mannschaftsbus anzugreifen. Das Spiel konnte erst 15 Minuten später angepfiffen werden. Auch nach der Begegnung kam es zu weiteren Ausschreitungen.
Im Oktober 2008 kam es am Rande der Begegnung Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln zu Auseinandersetzungen. Nachdem Mönchengladbacher Rowdys die Kölner Busse angegriffen hatten, versuchten Kölner Anhänger ein Gebäude der Gladbacher Fanszene zu stürmen.
Zehn Verletzte gab es beim Spiel der 3. Liga zwischen Jahn Regensburg und Dynamo Dresden. Hunderte Beamte mußten rund um das Spiel für Ruhe und Sicherheit sorgen.
Am 28. März 2009 kam es beim Spitzenspiel der Oberliga Nordost Staffel Nord zwischen dem FSV Zwickau und dem 1. FC Lok Leipzig zu Ausschreitungen. Mehrere Raketen flogen auf das Spielfeld. Das Spiel mußte unterbrochen werden.
Beim Drittligaspiel Fortuna Düsseldorf gegen den Wuppertaler SV sorgten im November 2008 die Wuppertaler Gästefans für schlechte Schlagzeilen. Aus dem Wuppertaler Block flogen Feuerwerkskörper auf das Spielfeld.
Quellen:
-Presse-Portale der Polizei
-Gewerkschaft der Polizei GdP

LOK-”Fanprojekt” verschickt Vaterschaftstests

"Humor ist, wenn man trotzdem lacht!" Das dachte sich auch das Leipziger Fanprojekt von Lok. So füllte man am 5. 2. 2009 um 15:34 Uhr auf der Seite www.vaterschaftstests.de beliebige Vaterschaftstest aus und gab sich als fremde aber real existierende Personen aus. Mal war man ein Blue Cap, mal war man der 1. Vorsitzende Steffen Kubald. Fanden dies Rainer Maslok und Udo Überschär am Anfang noch wahnsinnig witzig, so dürfte dies mittlerweile eine teure Angelegenheit werden. So brachte ein Telefonat mit der MV-Genetix GmbH am 10. 2. 2009 ans Licht, daß vom PC des Fanprojektes massenweise diese Urkundenfälschungen begangen wurde. Gleich mit Anzeige der Straftat wurde die IP des Fanprojektes gespeichert. Leider hatte man übersehen, das nach den AGB des Anbieters unter Punkt 3.3 die Stornierung des ungewollten Auftrages wie folgt geregelt ist:

"3.3 Bei Stornierung des Auftrages berechnet der Auftragnehmer eine Stornogebühr von 100 Euro. "

Die Konfrontation Rainer Masloks mit der Straftat und mit der Nachfrage, wie er sich vorstellt, die 100 € Storno-Strafe bezahlen zu wollen, blieben ergebnislos.

Anscheinend ist dies die Auffassung des Fanprojekt, wie man mit Jugendlichen arbeitet.

Um auf den Kosten nicht sitzen zu bleiben, wird am Montag den 9. 3. 2009 ein Brief  an den Leipziger Sportbürgermeister Heiko Rosenthal geschickt, mit der Anfrage, ob die Stadt Leipzig die Strafe für ihre Mitarbeiter übernimmt und in wie weit man sich zukünftig vor dem Fehlverhalten von Rainer Maslok und von Udo Überschär schützen kann. Es ist nicht hinnehmbar, daß Sozialarbeiter im Dienst der Stadt Leipzig bzw. des Landes Sachsen durch Straftaten Dritte schädigen.

Die Antwort Heiko Rosenthals wird dann zeitnah ebenfalls hier publiziert.

Winterputz 2009

Ein neues Jahr beginnt. Eine neue Ära auch. Anlaß für uns, unsere Seite ein wenig den heutigen Möglichkeiten anzupassen. Das heißt für alle mehr Umfang, Möglichkeiten und Funktionen. So ist es nun möglich, ein RSS-Feed zu abonnieren, jeden Beitrag zu kommentieren, eine Suchfunktion zu benutzen und eine Tag Wolke zu bestaunen. Außerdem haben wir nun einen Kalender integriert, der sofort anzeigt, welche Termine anliegen. Daher bleibt uns nur zu sagen:

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